alle Projekte und Veranstaltungen (chronologisch)

Historisches Jugendprojekt: Auschwitz und Krakau

29. August — 3. Sep­tem­ber 2009

Teil­neh­mer­ge­bühr nach Absprache

11 Jugend­li­che haben die Gele­gen­heit an die­sem Pro­jekt teil­zu­neh­men. Sie haben sich alle schon seit lan­gem inten­siv in ihrer Frei­zeit mit der The­ma­tik beschäf­tigt und dazu viele Texte gele­sen. Alle haben schon mehr­fach Gesprä­che mit Holo­caust­über­le­ben­den geführt. Als Vor­be­rei­tung auf die Fahrt nach Ausch­witz haben wir nun u. a. auch noch Texte des ehem. Lager­kom­man­dan­ten diskutiert.

In Ausch­witz wer­den wir uns viel Zeit neh­men, um vor Ort die Geschichte des Lagers zu ver­ste­hen und wäh­rend der Bege­hung des Gelän­des immer wie­der an ein­zelne Häft­linge erin­nern. Ver­mut­lich wer­den wir zudem die Gele­gen­heit haben, im Archiv in Ausch­witz zu arbeiten.

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Podiumsdiskussion zum Thema Rechtsextremismus

Frei­tag, 4. Mai 2007, 19.30 Uhr

Museum Mör­fel­den, Lang­gasse 45

Um wirk­sam etwas gegen die rechte Szene tun zu kön­nen, muss man stets auch die Frage stel­len, wie Men­schen in diese Kreise kom­men und heute wie­der solch men­schen­ver­ach­ten­des Gedan­ken­gut ver­tre­ten kön­nen. Auch ist es wich­tig zu erfah­ren, wie die rechts­ra­di­kale Szene intern agiert.

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Das Fremde und das Eigene”

Das Fremde und das Eigene Plakat

Thea­ter­auf­füh­rung:

Museum Mör­fel­den, Lang­gasse 45

Don­ners­tag, den 17. Juni 2008

Das Thea­ter­pro­jekt wid­met sich der Frage, wie natio­nal und kul­tu­rell unter­schied­lich geprägte Jugend­kul­tu­ren im All­tag mit­ein­an­der umge­hen, sich abgren­zen und von­ein­an­der ler­nen. Jugend­li­che einer Klasse der Bertha-von-Suttner-Schule nah­men in einem ers­ten Schritt unter der Lei­tung der Thea­ter­päd­ago­gin an einer Woche Impro­vi­sa­ti­ons­thea­ter teil. Auf die­ser Grund­lage schrieb Cor­ne­lia Rüh­lig spe­zi­ell für diese Klasse das Thea­ter­stück „Das Fremde und das Eigene”.

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Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Museum Mör­fel­den, Lang­gasse 45

Sams­tag, 31. Mai 2008; 11.00–19.00 Uhr

Die Aus­län­der neh­men uns die Arbeits­plätze weg.”  Wie begeg­net man sol­chen und ande­ren Stamm­tisch­pa­ro­len? Im Rah­men eines Argu­men­ta­ti­ons­trai­nings am 31. Mai 2008 unter Lei­tung von Dr. Klaus-Peter Hufer wol­len wir ver­su­chen gemein­sam Hand­lungs­stra­te­gien zu ent­wi­ckeln. Dr. Hufer ist seit Jah­ren Experte in sol­chen Seminaren.

Zu die­sem Ansatz wird es am glei­chen Abend eine Podi­ums­dis­kus­sion unter Lei­tung von Ulrike Hol­ler geben.

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DVD „La piste”

La piste Cover der ffranz. Version

Die Roll­bahn” gibt es jetzt auch auf Französisch.

Der Film erzählt die Geschichte der KZ-Außen– stelle Wall­dorf, in der 1.700 junge unga­ri­sche Jüdin­nen (u.a. Mar­git Hor­váth) 1944 inhaf­tiert waren. Der 90 min. Doku­men­ta­ti­ons­film aus dem Jahre 2003 ent­hält zahl­rei­che Inter­views mit Über­le­ben­den und zeigt die Geschichte der loka­len Auf­ar­bei­tung und Recherchen.

Die eng­li­sche und die unga­ri­sche Ver­sion ent­stan­den 2004. Nun liegt auch die franz. Ver­sion als DVD vor.

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Historisches Jugendprojekt in Paris

Frei­tag, 13.- Mon­tag, 16. Juni 2008

Teil­neh­mer­ge­bühr nach Absprache

Jules Fainzang im Gespräch mit Gruppe

Im Jahre 1940 mar­schierte die Deut­sche Wehr­macht in Frank­reich ein. Bis zum Ende des Krie­ges wer­den 76.000 fran­zö­si­sche Juden depor­tiert, die meis­ten von ihnen über das Lager Drancy, eine Vor­stadt von Paris.

Die Margit-Horváth-Stiftung orga­ni­siert im Jahr 2008 zwei Stu­di­en­fahr­ten für Jugend­li­che nach Paris und geht den Ereig­nis­sen von damals nach. Auf dem Pro­gramm stan­den unter ande­rem Tref­fen mit Über­le­ben­den der Shoah.

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Geburtstagsfeier mit Open-Air-Benefizkonzert!

Benefizkonzert-ZeitungteaserMargit-Horváth-Stiftung wird drei Jahre alt. Die bes­ten Musik­grup­pen aus Mörfelden-Walldorf schen­ken der Stif­tung zu die­sem Anlass ein Bene­fiz­kon­zert am 7. Sep­tem­ber.
Die Initiave dazu ging von der belieb­ten “Orange Box” aus. Herz­li­chen Dank!

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“Der Opti­mis­mus bleibt ver­hal­ten.“
Aus: Freitags-Anzeiger vom 26. Sept. 2019
“Eine Abschie­bung ist unver­ant­wort­lich.“
Aus: Frank­fur­ter Neue Presse vom 24. Sept. 2019

 

Poli­tik­wis­sen­schaft­ler und Rechts­ex­tre­mis­mus­ex­perte Fabian Jellonnek

Wir über­las­sen der Neuen Rech­ten weder die öffent­li­chen Räume noch den öffent­li­chen Dis­kurs” — ein zen­tra­ler Slo­gan der Orga­ni­sa­tion “Achtsegel”.

Logo der Orga­ni­sa­tion “Acht­se­gel”, die vor allem Stra­te­gien gegen Hate-speech und rechts­po­pu­lis­ti­sche Pro­pa­ganda im Netz entwickeln.

 

Die Auto­bio­gra­phie des Obdach­lo­sen Richard Brox wurde zum Bestseller.
Gün­ter Wall­raff (li.) bit­tet Richard Brox um Insider-Informationen zu den unge­schrie­be­nen Regeln in der Szene der Obdachlosen.
Obdach­lo­ser in einer Not­un­ter­kunft in Düsseldorf.
Obdach­lo­sen­un­ter­kunft in Hannover.

 

Elea­nor Roo­se­velt, Akti­vis­tin und enga­gierte Mit­ver­fas­se­rin der Men­schen­rechts­er­klä­rung. Am 10. Dez. 1948 ver­kün­dete sie in Paris, dass die Men­schen­rechts­er­klä­rung ange­nom­men sei und diese nun “für Mil­lio­nen von Men­schen Hilfe, Weg­wei­ser und Inspi­ra­tion sein würde.”

 

Arti­kel 1 der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Menschenrechte

 

 

 

Claus Leg­ge­wie

 

 

 

Lea Anthes bei den Vor­be­rei­tun­gen des Besuchs im Horváth-Zentrum.
Ein­ge­la­den zu die­sem Besuch waren unse­rer­seits Men­schen, mit denen wir in den letz­ten Jah­ren inten­siv er zusammen“wirkten.”
Cor­ne­lia Rüh­lig skiz­ziert kurz die Bio­gra­phien ein­zel­ner ehem. Inhaf­tier­ter des Wall­dor­fer Lagers und ver­weist dabei u.a. auch auf die bei­den Fotos von Miriam Hel­ler — im Dezem­ber 1942 ein opti­mis­ti­sches, hüb­sches 15-jähriges Mäd­chen, auf dem Foto 2,5 Jahre spä­ter im Juni 1945 sieht man sie als völ­lig gebro­chene junge Frau.
Myriam And­res, Geschichts­leh­re­rin der Ricarda-Huch-Schule Drei­eich, spricht über zahl­rei­che Pro­jekte, die sie mit ihren Schüler*innen bei der Horváth-Stiftung durch­führte — dar­un­ter auch mehr­fach Aus­gra­bungs­ar­bei­ten des nun über­bau­ten Küchen­kel­lers (Horváth-Zentrum).
Björn Ham­bur­ger, Geschichts­leh­rer und Ober­stu­fen­lei­ter der Bertha-von-Suttner-Schule Mörfelden-Walldorf, betont die beson­dere Bedeu­tung, die die­ser his­to­ri­sche Ort für seine Schule und seine Schüler*innen besitzt. Diese Wir­kung könne mit kei­nem Lehr­buch und in kei­nem Schul­zim­mer erreicht werden.

 

Anisa Dön­mez spricht über das inter­na­tio­nale Radio­pro­jekt, an dem sie teil­nahm: Jugend­kul­tur in Teheran.

 

 

 

 

 

Es war mutig von der 15-jährigen Schü­le­rin aus uito, dass sie bei die­ser Ver­an­stal­tung spon­tan ihre Grund­hal­tung öffent­lich for­mu­lierte. Dies war ihr aber — trotz der eige­nen Scheu — ein gro­ßes Anliegen.

 

 

 

 

 

Gleich­zei­tig wurde die Tafel 14 am alten Stand­ort wie­der neu auf­ge­stellt.
Beschrie­ben wird auf die­ser Tafel, wie zer­stört viele der jun­gen KZ-Häftlinge am Ende des Krie­ges, am Tage der Befrei­ung waren. “Ich meine, wir waren im Inne­ren wie tot …” sagt die damals 16-jährige Szi­dó­nia Rosenberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Spiel beginnt: Daja: „Er ist es! Nathan! — Gott sei ewig Dank, dass Ihr doch end­lich ein­mal wie­der­kommt.“ Nathan: „Ja, Daja …Doch warum end­lich? Hab ich denn eher wie­der­kom­men wol­len? Und wie­der­kom­men können? …“

Im Sult­ans­pa­last rezi­tie­ren sie die “Ring­pa­ra­bel”. Nathan der Weise sagt darin: „Hat von Euch jeder sei­nen Ring von sei­nem Vater: So glaube jeder sicher sei­nen Ring den ech­ten… Dass er euch alle drei geliebt, und gleich geliebt: indem er zwei nicht drü­cken mögen, um einen zu begüns­ti­gen. — Wohlan! Es eifre jeder sei­ner unbe­sto­ch­nen von Vor­ur­tei­len freien Liebe nach! Es strebe von euch jeder um die Wette, die Kraft des Steins in sei­nem Ring’ an Tag zu legen! komme die­ser Kraft mit Sanft­mut, mit herz­li­cher Ver­träg­lich­keit, mit Wohl­tun, mit innigs­ter Erge­ben­heit in Gott zu Hilf’!“

 

 
 

 
 

 
 

Margit Horváth mit ihrem Sohn Gábor Juni 2000.
Mar­git Hor­váth mit ihrem Sohn Gábor Juni 2000.

 
 

 

 

 
 

Junge Tehe­ra­ne­rin­nen in Jeans und mit Hijab, 2017.
Straße in Tehe­ran mit Blick auf die schnee­be­deck­ten Berge.
Junge Leute in Tehe­rans Stra­ßen, 2017.
Tehe­ra­ner Musi­ke­rin­nen wäh­rend eines Auf­tritts, das Del­win Ensemble.
Stra­ßen­szene in Teheran.