alle Projekte und Veranstaltungen (chronologisch)

Geboren in Ungarn, deportiert in ein deutsches KZ…”

Bi-nationales Pro­jekt in Paks und Budapest

ungarnIm Herbst 2006 orga­ni­siert die Margit-Horváth-Stiftung ein wei­te­res Pro­jekt zur Auf­ar­bei­tung der Geschichte der KZ-Außenstelle Wall­dorf. Gesucht wer­den die­ses Mal vor allem die Spu­ren eini­ger unga­ri­scher Mäd­chen und Frauen, die 1944 in Wall­dorf 1944 ermor­det wur­den.

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Vortrag: „Den Abgrund überbrücken“

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Vor­trag und Gespräch mit Prof. Dan Bar-On, Psy­cho­loge, Israel.

Der Psy­cho­loge Dan Bar-On spricht über die Aus­wir­kun­gen der Shoa auf die zweite und dritte Gene­ra­tion und seine Methode der Dia­log­ar­beit (story tel­ling) zwi­schen Holo­caust­über­le­ben­den und nicht-jüdischen Deut­schen sowie über die Dia­log­ar­beit zwi­schen Israe­lis und Palästinensern.

Don­ners­tag, 22. Juni 2006, 19.30 Uhr

Hess. Minis­te­rium für Kunst und Kul­tur Wiesbaden, 

Rhein­str. 23 – 25

Eine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­tion mit dem Hes­si­schen Minis­te­rium für Wis­sen­schaft und Kunst

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Podiumsgespräch: „Die Unfähigkeit zu trauern“

Margarete Mitscherlich diskutiert mit Ulrike Holler.

Podi­ums­ge­spräch: Ulrike Hol­ler im Gespräch mit Mar­ga­rete Mit­scher­lich, Psy­cho­ana­ly­ti­ke­rin, Mit­au­to­rin des Buches: „Die Unfä­hig­keit zu trau­ern“
Fra­gen zur deut­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit der NS-Zeit.

Sonn­tag, 28. Mai 2006 18.00 Uhr 
Museum Mör­fel­den, Lang­gasse 45

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Stiftung des Monats März 2006

Das Land Hes­sen zeich­nete die Margit-Horváth-Stiftung für „ihr vor­bild­li­ches Enga­ge­ment und ihre bei­spiel­hafte Stif­tungs­ar­beit” als Stif­tung des Monats März 2006 aus. Die Aus­zeich­nung wurde im Rah­men der Ehren­amts­kam­pa­gne „Gemein­sam Aktiv — Bür­ger­en­ga­ge­ment in Hes­sen” verliehen.

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International work & study camp 2005

camp05Das erste „Inter­na­tio­nal work & study camp” in Mörfelden-Walldorf führ­ten wir vom 6. bis 27. August 2005 für junge Erwach­sene zw. 16 und 26 Jah­ren durch. Unser Thema war die Geschichte und Gegen­wart ras­sis­ti­scher Tra­di­tio­nen in Deutsch­land sowie in den Län­dern der Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer. Ange­bo­ten wur­den prak­ti­sche, theo­re­ti­sche und künst­le­ri­sche Arbei­ten im Kon­text der Gedenk­stätte KZ Außen­la­ger Wall­dorf.

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Aktuelle Ausgrabungen und Führungen

Sams­tag, den 10. Sep­tem­ber 2011, ab 9.00 Uhr öffent­li­che Aus­gra­bungs­ar­bei­ten
an der KZ Außen­stelle Wall­dorf — bis ca. 14.00/14.30 Uhr Ich freue mich, wenn Sie/Ihr daran teilnehmt.

Bitte kurze Info vorab — wegen Arbeits­ge­rät etc…

Sonn­tag, den 11. Sep­tem­ber 2011, 14:30 Uhr Füh­rung am Huge­not­ten– und Wal­den­ser­pfad:
“Törichte Weib­lein, mit Sün­den beladen…”

Treff­punkt: Forst­haus an den Eichen.

Füh­rung: Cor­ne­lia Rühlig

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“Der Opti­mis­mus bleibt ver­hal­ten.“
Aus: Freitags-Anzeiger vom 26. Sept. 2019
“Eine Abschie­bung ist unver­ant­wort­lich.“
Aus: Frank­fur­ter Neue Presse vom 24. Sept. 2019

 

Poli­tik­wis­sen­schaft­ler und Rechts­ex­tre­mis­mus­ex­perte Fabian Jellonnek

Wir über­las­sen der Neuen Rech­ten weder die öffent­li­chen Räume noch den öffent­li­chen Dis­kurs” — ein zen­tra­ler Slo­gan der Orga­ni­sa­tion “Achtsegel”.

Logo der Orga­ni­sa­tion “Acht­se­gel”, die vor allem Stra­te­gien gegen Hate-speech und rechts­po­pu­lis­ti­sche Pro­pa­ganda im Netz entwickeln.

 

Die Auto­bio­gra­phie des Obdach­lo­sen Richard Brox wurde zum Bestseller.
Gün­ter Wall­raff (li.) bit­tet Richard Brox um Insider-Informationen zu den unge­schrie­be­nen Regeln in der Szene der Obdachlosen.
Obdach­lo­ser in einer Not­un­ter­kunft in Düsseldorf.
Obdach­lo­sen­un­ter­kunft in Hannover.

 

Elea­nor Roo­se­velt, Akti­vis­tin und enga­gierte Mit­ver­fas­se­rin der Men­schen­rechts­er­klä­rung. Am 10. Dez. 1948 ver­kün­dete sie in Paris, dass die Men­schen­rechts­er­klä­rung ange­nom­men sei und diese nun “für Mil­lio­nen von Men­schen Hilfe, Weg­wei­ser und Inspi­ra­tion sein würde.”

 

Arti­kel 1 der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Menschenrechte

 

 

 

Claus Leg­ge­wie

 

 

 

Lea Anthes bei den Vor­be­rei­tun­gen des Besuchs im Horváth-Zentrum.
Ein­ge­la­den zu die­sem Besuch waren unse­rer­seits Men­schen, mit denen wir in den letz­ten Jah­ren inten­siv er zusammen“wirkten.”
Cor­ne­lia Rüh­lig skiz­ziert kurz die Bio­gra­phien ein­zel­ner ehem. Inhaf­tier­ter des Wall­dor­fer Lagers und ver­weist dabei u.a. auch auf die bei­den Fotos von Miriam Hel­ler — im Dezem­ber 1942 ein opti­mis­ti­sches, hüb­sches 15-jähriges Mäd­chen, auf dem Foto 2,5 Jahre spä­ter im Juni 1945 sieht man sie als völ­lig gebro­chene junge Frau.
Myriam And­res, Geschichts­leh­re­rin der Ricarda-Huch-Schule Drei­eich, spricht über zahl­rei­che Pro­jekte, die sie mit ihren Schüler*innen bei der Horváth-Stiftung durch­führte — dar­un­ter auch mehr­fach Aus­gra­bungs­ar­bei­ten des nun über­bau­ten Küchen­kel­lers (Horváth-Zentrum).
Björn Ham­bur­ger, Geschichts­leh­rer und Ober­stu­fen­lei­ter der Bertha-von-Suttner-Schule Mörfelden-Walldorf, betont die beson­dere Bedeu­tung, die die­ser his­to­ri­sche Ort für seine Schule und seine Schüler*innen besitzt. Diese Wir­kung könne mit kei­nem Lehr­buch und in kei­nem Schul­zim­mer erreicht werden.

 

Anisa Dön­mez spricht über das inter­na­tio­nale Radio­pro­jekt, an dem sie teil­nahm: Jugend­kul­tur in Teheran.

 

 

 

 

 

Es war mutig von der 15-jährigen Schü­le­rin aus uito, dass sie bei die­ser Ver­an­stal­tung spon­tan ihre Grund­hal­tung öffent­lich for­mu­lierte. Dies war ihr aber — trotz der eige­nen Scheu — ein gro­ßes Anliegen.

 

 

 

 

 

Gleich­zei­tig wurde die Tafel 14 am alten Stand­ort wie­der neu auf­ge­stellt.
Beschrie­ben wird auf die­ser Tafel, wie zer­stört viele der jun­gen KZ-Häftlinge am Ende des Krie­ges, am Tage der Befrei­ung waren. “Ich meine, wir waren im Inne­ren wie tot …” sagt die damals 16-jährige Szi­dó­nia Rosenberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Spiel beginnt: Daja: „Er ist es! Nathan! — Gott sei ewig Dank, dass Ihr doch end­lich ein­mal wie­der­kommt.“ Nathan: „Ja, Daja …Doch warum end­lich? Hab ich denn eher wie­der­kom­men wol­len? Und wie­der­kom­men können? …“

Im Sult­ans­pa­last rezi­tie­ren sie die “Ring­pa­ra­bel”. Nathan der Weise sagt darin: „Hat von Euch jeder sei­nen Ring von sei­nem Vater: So glaube jeder sicher sei­nen Ring den ech­ten… Dass er euch alle drei geliebt, und gleich geliebt: indem er zwei nicht drü­cken mögen, um einen zu begüns­ti­gen. — Wohlan! Es eifre jeder sei­ner unbe­sto­ch­nen von Vor­ur­tei­len freien Liebe nach! Es strebe von euch jeder um die Wette, die Kraft des Steins in sei­nem Ring’ an Tag zu legen! komme die­ser Kraft mit Sanft­mut, mit herz­li­cher Ver­träg­lich­keit, mit Wohl­tun, mit innigs­ter Erge­ben­heit in Gott zu Hilf’!“

 

 
 

 
 

 
 

Margit Horváth mit ihrem Sohn Gábor Juni 2000.
Mar­git Hor­váth mit ihrem Sohn Gábor Juni 2000.

 
 

 

 

 
 

Junge Tehe­ra­ne­rin­nen in Jeans und mit Hijab, 2017.
Straße in Tehe­ran mit Blick auf die schnee­be­deck­ten Berge.
Junge Leute in Tehe­rans Stra­ßen, 2017.
Tehe­ra­ner Musi­ke­rin­nen wäh­rend eines Auf­tritts, das Del­win Ensemble.
Stra­ßen­szene in Teheran.