
Sonntag 25. Januar 2026, 16 Uhr im Horváth-Zentrum
Eine gemeinsame Veranstaltung mit der christlich– jüdischen Gesellschaft Frankfurt
Musikalische Umrahmung; Irith Gabriely
Márta Radnai war 19 Jahre alt, als sie in der KZ-Außenstelle Walldorf inhaftiert war. Kurz vor ihrer Deportation im Mai 1944 legte sie in Kolozsvár noch ihr Abitur ab. Sie liebte die ungarische Lyrik; ihr Jugendtraum war es, ungarische Literatur zu studieren und eines Tages zu lehren.
Doch dazu kam es nie.
Sie wurde in sechs verschiedene Konzentrationslager deportiert. Nach ihrer Befreiung lebte sie in Brüssel, heiratete einen jüdischen Widerstandskämpfer, der ebenfalls in verschiedene Konzentrationslager deportiert worden war — wie sie zunächst nach Auschwitz.
1996 gab sie der belgischen Auschwitz-Stiftung ein eindrucksvolles Interview, das nun der Hauptbestandteil dieses Buches ist — vielfältig ergänzt durch historische Hintergrundinformation zur damaligen Situation in Rumänien und Ungarn, zu Fragen der Integration und Ausgrenzung, der Rolle des Judenrates und auch zu Aspekten der Erinnerung von Holocaustüberlebenden.
Die Präsentation des deutschen Textes übernehmen Anne Gnadt und Cornelia Rühlig, Autorin des Buches.
Das Buch (124 S., reich bebildert) wird herausgegeben von unserer Stiftung in Kooperation mit der belgischen Auschwitz-Stiftung.
Im Mai 2026 soll es in französischer und englischer Sprache in Brüssel gemeinsam von uns präsentiert werden.

Die deutsche Edition ist bei der Margit-Horváth-Stiftung erhältlich unter info@margit-horvath.de, in den örtlichen Museen oder zu bestellen unter der ISBN-Nr.: 978–3-9825885–1-3. Verkaufspreis: 20.- €
Wir freuen an diesem Tag wieder einmal mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Frankfurt kooperieren zu können.
Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der bekannten Klarinettistin Irith Gabriely, der “Queen of Klezmer”.
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