Klavierkonzert in Erinnerung an die Verfolgung jüdischer Musiker*innen in der NS-Zeit

9. August 2026, 19 Uhr

Horváth-Zentrum Mörfelden-Walldorf

Familie-Jürges-Weg 1

Es singt die Mez­zo­so­pra­nis­tin Sofia Fal­ko­vitch, am Flü­gel: Pro­fes­sor Gri­gory Gruz­man und Olga Chelova.

Das Kon­zert ist Teil des Mörfelden-Walldorfer Musik­fes­ti­vals, das 2024 von der Pia­nis­tin und Kom­po­nis­tin Olga Che­lova ins Leben geru­fen wurde. Dies ist ihr — wie auch Prof. Gruz­man — eine beson­de­res Anliegen.

Sofia Fal­ko­vitch ist die erste in Deutsch­land ordi­nierte Kan­to­rin und die ein­zige Frank­reichs. Gebo­ren in Mos­kau und auf­ge­wach­sen in Ber­lin, stu­dierte sie in Deutsch­land, Israel und Kanada. Sie wird sowohl a cap­pella als auch gemein­sam mit Prof. Gri­gory Gruz­man und Olga Che­lova musizieren. 

Zu den Höhe­punk­ten des Abends gehört, neben Lie­dern von Ilse Weber, Mau­rice Ravels „Kad­disch“ – ein Werk von außer­ge­wöhn­li­cher spi­ri­tu­el­ler Tiefe und emo­tio­na­ler Ausdruckskraft.

Ein zen­tra­les Anlie­gen des Fes­ti­vals ist auch die aktive Pflege der Erin­ne­rungs­kul­tur. So sind die Kon­zerte im Horváth-Zentrum (im Areal der ehe­ma­li­gen KZ-Außenstelle Wall­dorf) für alle Betei­lig­ten von beson­de­rer Bedeutung.

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