Márta Radnai — die Geschichte einer jungen ungarischen Jüdin.
Eine Kooperation unserer Stiftung mit der Musikschule Frankfurt
Márta Radnai war 19 Jahre alt, als sie — durch die eigene Flucht aus dem Todesmarsch — im April 1945 wieder ein freier Mensch wurde. Doch ihre Familie wurde in Auschwitz-Birkenau ermordet. Sie ging nicht zurück in ihre Heimatstadt Cluj, sondern strandete nun förmlich in Belgien und heiratete in Brüssel einen aktiven Widerstandskämpfer, der aber 1944 auch nach Auschwitz deportiert worden war.
Márta Radnai war im Laufe von elf Monaten in sechs verschiedenen Konzentrationslagern und Außenstellen — u.a. im Herbst 1944 auch in der KZ-Außenstelle Walldorf, um auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens erste betonierte Rollbahnen zu bauen.
Aus einem eindrucksvollen Interview, das sie 1996 der belgischen Auschwitz Stiftung gab, werden Texte gelesen, Fotografien gezeigt und das “Salonorchester con brio” unter der Leitung von Markus Rölz spielt in verschiedenen Passagen “Lebensmelodien” und einzelne andere Kompositionen ergänzend zum Text.
Die Texte werden gelesen von Mitwirkenden unserer Stiftung: Anne Gnadt, Cornelia Rühlig, Lea Anthes, Nikolett Burd, Jule Göbel und Sanja Jankovic.
Donnerstag, 11. Juni 2026, 19:30
Ort: Foyer der Zentralbibliothek Frankfurt
Hasengasse 4, 60311 Ffm (U-Bahn-Station Konstablerwache)
Eintritt frei.

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