Besetzung des Kuratoriums

Kuratoriumsvorsitzender

Brehl Bernhard Brehl
Bürgermeister a.D. von Mörfelden-Walldorf
E-Mailbernhard.brehl@margit-horvath.de

„Die Begegnung mit den Überlebenden der KZ Außenstelle Walldorf ist für mich ganz persönlich die bewegendste Erfahrung in meiner gesamten Amtszeit..."



Stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender

Christiane Reeh

Christiane Reeh
Rechtsanwältin

Ihr beruflicher Schwerpunkt sind internationale Fragen von Entschädigungsverfahren. Über viele Jahre hinweg begleitete sie zusammen mit Dr. Karl Brozik sel. A. die Aufarbeitung der KZ Außenstelle Walldorf.




Kuratoriumsmitglieder


Lustiger Prof. Dr. Arno Lustiger
Historiker









Gábor Goldmann Gábor Goldman
Sohn von Margit Horváth, einer der Überlebenden der KZ Außenstelle Walldorf










Agnes Sarkadi-Gergely
Tochter einer der Überlebenden der KZ Außenstelle Walldorf

„Was im Krieg geschehen ist, hat die Menschen gelähmt. Jahrzehntelang konnten sie sich nicht äußern. Noch schwieriger war es, einander anzusprechen und die Hände zu reichen... Doch mit der Stiftungsgründung ist das nun getan... Zusammen geben wir uns eine riesige Kraft."


Holler Ulrike Holler
ehem. Journalistin des Hessischen Rundfunks

Frau Holler verkörpert für viele im Sendegebiet des HR: ein unbeirrtes und außergewöhnliches Engagement für die Bürgerrechte sozial benachteiligter Menschen. „Deswegen bin ich Journalistin geworden", kommentiert sie dies – wie stets: kurz und präzise. Die Aufarbeitung der KZ Außenstelle Walldorf begleitet sie seit Jahren.


Helga Glanz

Helga Glanz
Mitarbeiterin des Museums und des Stadtarchivs Mörfelden

Viele Jahre war sie Elternbeiratsvorsitzende der Bertha-von-Suttner-Schule. „Projektunterricht, die Verbindung zwischen schulischer Bildung und Persönlichkeitsentwicklung lagen mir stets besonders am Herzen. Die Rahmenbedingungen dafür zu verbessern, das war mein Anliegen..." Als meine Tochter die Schule verließ, engagierte ich mich in ähnlicher Weise für das städtische Museum und ganz besonders die Aufarbeitung der KZ Außenstelle Walldorf.“


Rainer Kurrat Rainer Kurrat
Lehrer an der Freien Waldorfschule Frankfurt am Main

„Ich bin Lehrer geworden, weil ich Freude daran habe, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten, zu unterstützen und - soweit ich es kann - zu fördern. An einer Waldorfschule bin ich tätig, weil Schüler hier ihre Persönlichkeit an Hand besonders vielfältiger praktischer Erfahrungen und persönlicher Begegnungen entfalten können. Aus der erfreulich engen Zusammenarbeit mit Eltern ergab sich die Anregung und intensive Unterstützung für ein Projekt, in dessen Rahmen Schüler meiner Klasse mit Überlebenden der KZ-Außenstelle Walldorf zusammentreffen und tief prägende Eindrücke sammeln konnten."


Herbert Kramm-Abendroth
Lehrer am Liebig-Gymanasium Frankfurt am Main

„Die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit gehört seit meiner Studienzeit zu den Schwerpunkten meines persönlichen Engagements. Mit meinen Schülern immer wieder darüber zu sprechen und dabei gleichzeitig die Gegenwart stets im Blick zu haben, liegt mir besonders am Herzen."


Malte Rauch Malte Rauch
Freier Filmproduzent - Dokumentarfilmer

Bekannt ist Malte Rauch durch eine Vielzahl von Dokumentarfilmen, die er für den WDR produzierte u.a. über die portugiesische Revolution („Viva Portugal“, 1975), „Aids – die Afrika-Legende“ (1988) oder auch sein Porträt über Arno Lustiger „Einfach nur Lustiger sein“. Von 1999 – 2002 begleitete er mit seinem Filmteam die Aufarbeitung der KZ Außenstelle Walldorf. Sein Kinofilm („Die Rollbahn“, 2002) wird als eine außergewöhnlich sensible Auseinandersetzung mit dieser Thematik gelobt.


Ute Zeller
Direktorin der Gesamtschule Bertha-von-Suttner in Mörfelden-Walldorf


Noemi Staszewski
Leiterin des Zentrums für Überlebende der Shoah und ihre Familien, Mitarbeiterin der jüdischen Gemeinde Frankfurt.


Alfred Arndt

Alfred J. Arndt
Speditionskaufmann

Mit 22 Jahren entdeckte er beim Besuch der Gedenkstätte Buchenwald, dass es in seinem Heimatort Mörfelden-Walldorf eine KZ Außenstelle gab. Er war damals, im Jahre 1972, Mitglied der DKP.

Er und seine beiden Freunde, Jossy und Gerd, begannen zu recherchieren...und gaben nicht auf, bis im März 1980 ein offizieller Gedenkstein gesetzt wurde. Die Drei arbeiten auch heute noch an anderen Projekten ähnlichen Inhaltes.


Joachim Jourdan
Musiklehrer und Pädagoge




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