21 junge Erwachsene im Alter von 18 - 24 Jahren werden drei Wochen den Keller der ehem. Küchen- baracke der KZ Außenstelle
Walldorf weiter ausgraben.
Sie kommen aus Georgien, der Ukraine, Frankreich, Spanien, England, China, Japan, Korea, USA,
Ungarn und aus Deutschland. Sie tun dies in ihrer Freizeit. Sie sind interessiert an der Geschichte der NS-Zeit und ihrer
Aufarbeitung in Deutschland.
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11 Jugendliche haben die Gelegenheit an diesem Projekt teilzunehmen. Sie haben sich alle schon seit langem intensiv in ihrer
Freizeit mit der Thematik beschäftigt und dazu viele Texte gelesen. Alle haben schon mehrfach Gespräche mit Holocaustüberlebenden
geführt. Als Vorbereitung auf die Fahrt nach Auschwitz haben wir nun u. a. auch noch Texte des ehem. Lagerkommandanten diskutiert.
In Auschwitz werden wir uns viel Zeit nehmen, um vor Ort die Geschichte des Lagers zu verstehen und während der Begehung des
Geländes immer wieder an einzelne Häftlinge erinnern. Vermutlich werden wir zudem die Gelegenheit haben, im Archiv in Auschwitz
zu arbeiten.
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Im Jahre 1940 marschierte die Deutsche Wehrmacht in Frankreich ein. Bis zum Ende des Krieges werden 76.000 französische Juden
deportiert,die meisten von ihnen über das Lager Drancy, eine Vorstadt von Paris.
Die Margit-Horváth-Stiftung organisiert im Jahr 2008 zwei Studienfahrten für Jugendliche nach
Paris und geht den Ereignissen von damals
nach. Auf dem Programm standen unter anderem Treffen mit Überlebenden der Shoah.
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„Die Rollbahn" gibt es jetzt auch auf Französisch.
Der Film erzählt die Geschichte der KZ-Außen- stelle Walldorf, in der 1.700 junge ungarische Jüdinnen (u.a. Margit Horváth) 1944 inhaftiert waren. Der 90 min. Dokumentationsfilm aus dem Jahre 2003 enthält zahlreiche Interviews mit Überlebenden und zeigt die Geschichte der lokalen Aufarbeitung und Recherchen.
Die englische und die ungarische Version entstanden 2004. Nun liegt auch die franz. Version als DVD vor.
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„Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg" Wie begegnet man solchen und anderen Stammtischparolen? Im Rahmen eines
Argumentationstrainings am 31. Mai 2008 unter Leitung von Dr. Klaus-Peter Hufer wollen wir versuchen gemeinsam Handlungs- strategien
zu entwickeln. Dr. Hufer ist seit Jahren Experte in solchen Seminaren. Zu diesem Ansatz wird es am gleichen Abend eine
Podiumsdiskussion unter Leitung von Ulrike Holler geben.
Das Theaterprojekt widmet sich der Frage, wie national und kulturell unterschiedlich geprägte Jugendkulturen im Alltag
miteinander umgehen, sich abgrenzen und voneinander lernen. Jugendliche einer Klasse der Bertha-von-Suttner-Schule nahmen
in einem ersten Schritt unter der Leitung der Theaterpädagogin an einer Woche Improvisationstheater teil. Auf dieser Grundlage
schrieb Cornelia Rühlig speziell für diese Klasse das Theaterstück „Das Fremde und das Eigene"
Um wirksam etwas gegen die rechte Szene tun zu können, muss man stets auch die Frage stellen, wie Menschen
in diese Kreise kommen und heute wieder solch menschenverachtendes Gedankengut vertreten können. Auch ist es
wichtig zu erfahren, wie die rechtsradikale Szene intern agiert
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Die Autobiographie von Vera und Miki Dotan konnte durch die finanzielle Unterstützung der
Margit-Horváth-Stiftung jetzt ins Englische übertragen werden.
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Im Rahmen einer kleinen Veranstaltung übergab der Rotary Club einen Scheck über 10.000 Euro an die Margit-Horváth-Stiftung. Vielen herzlichen Dank!
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Die Margit-Horváth-Stiftung wird drei Jahre alt. Die besten Musikgruppen aus Mörfelden-Walldorf
schenken der Stiftung zu diesem Anlass ein Benefizkonzert am 7. September.
Die Initiave dazu ging von der beliebten "Orange Box" aus. Herzlichen Dank!
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Vortrag und Gespräch mit Prof. Dan Bar-On, Psychologe, Israel.
Der Psychologe Dan Bar-On spricht über die Auswirkungen der Shoa auf die zweite
und dritte Generation und seine Methode der Dialogarbeit (story telling) zwischen
Holocaustüberlebenden und nicht-jüdischen Deutschen sowie über die Dialogarbeit zwischen Israelis und Palästinensern.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst
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Podiumsgespräch: Ulrike Holler im Gespräch mit Margarete Mitscherlich,
Psychoanalytikerin, Mitautorin des Buches:
„Die Unfähigkeit zu trauern“
Fragen zur deutschen Auseinandersetzung mit der NS-Zeit.
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Das Land Hessen zeichnete die Margit-Horváth-Stiftung für „ihr vorbildliches Engagement und ihre beispielhafte Stiftungsarbeit" als Stiftung des Monats März 2006 aus. Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv - Bürgerengagement in Hessen" verliehen.
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Das erste „International work & study camp" in Mörfelden-Walldorf führten wir vom
6. bis 27. August 2005 für junge Erwachsene zw. 16 und 26 Jahren durch. Unser Thema war
die Geschichte und Gegenwart rassistischer Traditionen in Deutschland sowie in den Ländern
der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Angeboten wurden praktische, theoretische und künstlerische
Arbeiten im Kontext der Gedenkstätte KZ Außenlager Walldorf.
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